Heimatverein Diessen e.V.

Theater

In Planung für 2022: 


„Rauf – runter – Crash!“ für die Kreiskutlurtage zum Thema Sehnsucht, Theaterscheune Windach



„Kinder des Olymp“ Wiederaufnahme, die wegen Corona verhindert wurde.

Referat Theater

Katalin Fischer, Journalistin, Theaterregisseurin, Autorin.


Schon immer geschrieben, schon immer Theater gespielt. Studierte Psychologie, später Schauspiel, Pantomime, Akrobatik und Regie, habe in Budapest, München, Paris und Tel Aviv gelebt und bin in Dießen zu Hause.

Ich arbeite für den Rundfunk, mein Buch „Die Fischers, die Hamburgers und die Bánds“ wurde 2021 veröffentlicht und musste gleich nachgedruckt werden, ich schreibe auch Geschichten, Gedankenspiele und Theaterstücke, die ich mit meiner Theatergruppe in Szene setze. „Die Virtuelle Companie“ spielt in der Region und in München, auch weiter weg, bis Eichstätt und Bozen.


Was ich will

Der Heimatverein ist ein tolles Ding, deshalb bin ich auch schon lange Mitglied. Wenn ich etwas tun kann, damit mehr Spiel und Literatur in Dießen stattfindet, dann möchte ich das gerne tun. Selbst machen und anderen dabei helfen, etwas zu präsentieren.



Ideen, Konzepte

Es ist viel los in Dießen – finde ich gut. 

Performatives,Theatralisches, Literarisches – davon dürfte es sogar ein bisschen mehr geben. Gern auch im Repertoire vorhandener Formate. 

Ideen: vorhanden. Konzepte: kommen dann schon. 

Katalin Fischer

Telefon: 0172 - 85 45 975

Email: katalin-fischer@gmx.de

11. & 12. Juni 2010

„Gras – soll darüber nicht wachsen“  

Geschichten aus 100 Jahren Schacky-Park von Nue Ammann 

Ein besonderes Erlebnis wurde am 11. und 12. Juni im Schacky-Park geboten: die wechselvollen Ereignisse rund um den Park und das Leben seiner Besitzer erwachten bei einer nächtlichen Theater-Führung wieder zum Leben.

Wie kam Oberstleutnant Baron von Schacky nach Diessen? Warum legte er dort einen Park an? Wer war der sogar in Amerika populäre ‚Bauerndoktor‘ und ‚Ur-Bayer‘ Georg Heim? Und wozu brauchten die Barmherzigen Schwestern den Park? 

 


Welche Menschen und Schicksale sich hinter diesen Namen verbergen, was sie bewegt hat und wie sie den Park genutzt haben, wurde beim abendlichen Spaziergang durch die weitläufige Anlage aufs Neue Wirklichkeit. In drei Szenen, an verschiedenen Orten im Park gespielt, kamen die früheren Besitzer zu Wort und verwandelten die Zuschauer in Augenzeugen. 

Darsteller: 
Chris Enzensberger, Konstantin Enzensberger, Iris Ertl, Carina Eickmann, Cornelia Geyer, Wolfgang Heinrich, Jana Huhne, Thomas Raff, Nina Ranzinger, Stefan Rauwolf, Margot Schmid, Sepp Wörsching
Musik: Carli Stracke
Technik und Illumination: Bernd Steyer
Idee, Text und Regie: Nue Ammann


1909

Baron Ludwig von Schacky auf Schönfeld - Wolfgang Heinrich
Seine Gemahlin Julia - Nue Ammann
Sebastian Wirsching, ein Maler - Stefan Rauwolf


1925 

Georg Heim - Sepp Wörsching
Seine Tochter Rosa - Chris Enzensberger
Seine Enkelin Mary - Conny Geyer
Sein Enkel Konstantin - Konstantin Enzensberger
Therese, eine Freundin - Nina Ranzinger
Kutscher - Klement Noll


1941

Generaloberin - Margot Schmid
Superior Krimbacher - Stefan Rauwolf
Schwester Lioba - Carina Eickmann
Emelie - Theresa Ertl
Sophie - Jana Huhne

Wir danken für die tatkräftige Unterstützung: 
Evangelische Pfarrgemeinde Diessen, Thomas Eickmann, Annemarie und Raimund Fellner, Christine Gebhard, Clement Noll, Renate Oswald, Helga Prieske, Thomas Raff, Marion Ratz, Julia Reichert, Christine Reichert, Herwig Stuckenberger, Anne Webert, Josef und Zeno Wimmer, Peter Wirsching

21. & 22. September 2012

"Schuld – Wiedervorlage der Akte Jesus"


Es geht um die Frage, wer ist schuld am Tod Jesu. 
Ein Gerichtshof tritt zusammen, Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und ein Gerichtsdiener. Alles Frauen.
Die Evangelisten werden in den Zeugenstand zitiert, Pontius Pilatus und andere. Es wird hinterfragt, wie das mit der Hinrichtung Jesu eigentlich war, was von den Berichten darüber geschichtlich wahr sein kann und was nicht. 


Eine zweite Ebene des Spiels bilden die biblischen Szenen. 
Sie werden von einem Passionsvolk gespielt. 

Als dritte Spielebene kommen „der Joker“ und „der Mann“ hinzu. 
Zeitlose Figuren. Sie werfen Zündstoff in die Diskussion, streiten, 
zerren am Handlungsverlauf. Sie sind der geistige Hintergrund, 
der psychologische Subtext.

Zum Schluss gibt es eine große Kreuzigung.
Die Wahrheit wird zuletzt doch immer ans Kreuz geschlagen.
Und trotzdem...




"Die Virtuelle Companie"

ist eine Theatertruppe mit Zentrum in Diessen am Ammersee.
Die Schauspieler, Profis und Semiprofessionelle, 
kommen aus dem Umkreis von Diessen, nur wenige aus München. 

Die Truppe spielt seit vielen Jahren in verschiedenen Formationen und unter verschiedenen Namen in der Region:
als "wagen-schmieren-theater" bei den Kaltenberger Ritterspielen, als "Faust&FeenTheater" ebenfalls in Kaltenberg und im Stadttheater Landsberg, in Diessen und in München, 
bis sie vor zwei Jahren zur "Virtuellen Companie" mutierte. 

Die letzte Produktion war eine Adaption von Molières "Tartuffe", 
welche die Companie im Diessener Schacky-Park aufgeführt hatte. 


Die scharfzüngige Kritik an der Blindgläubigkeit wurde noch durch einen theatralischen Aspekt erweitert: manche Szenen wurden wiederholt, um zu zeigen, dass derselbe Text zwei völlig entgegengesetzte Bedeutungen haben kann, je nachdem, wie man ihn spielt. 
Die Aufführung bekam viel Zuspruch, auch beim Theaterfestival Schwabhausen und in der "Pasinger Fabrik" in München.

17. & 18. November 2012

„Der Beschenkte“

Schauspiel nach dem Roman von Barbara König

Traidtkasten, Dießen



Foto: Annunciata Foresti - www.foresti-kunst.de


„Der Beschenkte“ zählt zu den wichtigsten Werken der Schriftstellerin Barbara König (1925 – 2011). Sie selbst arbeitete den 1980 erschienenen Roman zu einem Hörspiel um, das Vorlage für das von Nue Ammann gestaltete Schauspiel wurde. Zentrale Figur des Stücks ist der Beschenkte, Herr Monnsen, der sein Leben dem Opfertod eines anderen verdankt. 35 Jahre nach dem Geschehnis wird diese Wahrheit ans Licht gezerrt und damit auch Herr Monnsen. Jetzt müssen er und seine Frau Nina für das geschenkte Leben Rechenschaft ablegen …

Die längste Zeit ihres Lebens hat Barbara König in Dießen verbracht, sie war verheiratet mit dem hiesigen Kohlenhändler „Hansl“ Mayer und gehörte der von Hans Werner Richter initiierten Gruppe 47 an. Ein Jahr nach ihrem Tod, Barbara König verstarb im Oktober 2011 in Dießen, möchte der Heimatverein Dießen e.V., gemeinsam mit der Marktgemeinde Dießen, an sie und ihr Werk erinnern.